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Kronen und Brücken - Dr. Christoph Weihe | Oralchirurgische & Zahnärztliche Praxis

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Kronen und Brücken

 Allgemeines

Was sind Kronen und Brücken?

vollverblendetes Edelmetall

Kronen und Brücken zählen zu festsitzendem Zahnersatz, d. h. nach Eingliederung in der Zahnreihe sind diese durch den Patienten nicht mehr herausnehmbar und müssen wie eigene Zähne entsprechend gepflegt werden. Kronen dienen dabei der zirkulären Stabilisierung einzelner Zähne, die vormals meist großflächig gefüllt oder tief zerstört sind. Brücken bestehen aus mindestens drei fest miteinander verbundenen Kaueinheiten, von denen mindestens zwei als Brückenpfeiler das Werkstück auf entsprechend beschliffenen Zahnstümpfen befestigen. Um die Stabilität des Zahnersatzes auch langfristig gewähren zu können, ist bei der Erstellung stets auf ein geeignetes Verhältnis zwischen zu ersetzenden Zähnen und Brückenpfeilern zu achten. Eine natürliche und sehr individuelle Farbgestaltung kann heute durch moderne keramische Verblendmassen erreicht werden.


Wie werden Kronen und Brücken erstellt?

Bei einem zu überkronenden Zahn werden zunächst alle insuffizienten Füllungen sowie eventuell vorhandene Karies entfernt, um ihm anschließend mit einem Aufbaumaterial die ursprüngliche Form wieder zurück zu geben. Nach der sogenannten "Präparation", bei der der Zahn im Gesamten an allen Flächen etwa 1,5mm reduziert wird, erfolgt eine Präzisionsabformung des behandelten Kiefers. Damit die Arbeit später genau passt, ist die Abformung des Gegenkiefers für den Zahntechniker ebenso zwingend erforderlich.
Nach einer Woche bis 10 Tagen ist der gewünschte Zahnersatz fertig erstellt, so dass dieser nach genauer Überprüfung bei dem Patienten definitiv eingegliedert werden kann.
Für den Zeitraum nach der Präparation bis zum Tag der Eingliederung wird dem Patienten ein Provisorium erstellt, welches den Zahn vor Überempfindlichkeiten schützt und ihn zudem dort in Position hält, damit später der angefertigte Zahnersatz exakt und spannungsfrei passt.


Aus welchem Material sind Kronen und Brücken?

In der Regel bestehen zahnfarbige Kronen und Brücken aus einem Kern und einer aufgebrannten, für den Patienten optimal angepassten keramischen Verblendung, die dafür sorgt, dass für den externen Beobachter der Zahnersatz nicht als solcher erkennbar ist. Es gibt verschiedene Werkstoffe, die für ein solches Gerüst genutzt werden können:

  • Gold (Edelmetall / EM)
    Gold, bzw. eine hochgoldhaltige Legierung, lässt sich von einem Zahntechniker aufgrund seiner Materialeigenschaften sehr gut und präzise verarbeiten und wird schon seit Jahrzehnten mit sehr großem Erfolg in der Zahnheilkunde eingesetzt. Gold zählt als Edelmetall und wird bis auf äußerst seltene Ausnahmen sehr gut vom Patienten vertragen.
  • Stahl (Nichtedelmetall / NEM)
    Stahl ist kein Edelmetall und ist aufgrund seiner Härte wesentlich schwieriger seitens der Zahntechnik zu verarbeiten als Gold. Zudem kann es bisweilen vorkommen, dass Patienten auf Bestandteile dieser Legierung Unverträglichkeiten zeigen oder auch zu einem späteren Zeitpunkt entwickeln. Tritt eine solche Unverträglichkeit auf, kann es schwer sein, diese dem Zahnersatz zuzuordnen - zudem sollte bedacht werden, dass Kronen und Brücken nicht -wie beispielsweise Schmuck- einfach herausgenommen werden können, da diese fest eingesetzt im Körper getragen werden.
  • Keramik
    vollkeramische Zirkonoxidbrücke (seitlich)
    Keramische Gerüste für Brücken werden heutzutage in der Regel aus der Hochleistungskeramik Zirkonoxid gefertigt. Es handelt sich hierbei um ein äußerst hartes Material, welches bei den im Mund auftretenden Kräften kaum zerbrechen kann. Es sind jedoch Probleme bezüglich der dort aufgebrannten Verblendkeramik bekannt, welche bei starken Belastungen bzw. Scherkräften von dem Zirkonoxidgerüst abplatzen kann (sogenanntes "chipping").
    Einzelne vollkeramische Kronen werden dagegen auf Basis eines Gerüstes aus Presskeramik verblendet, die zwar nicht die Festigkeit von metallverblendeten Kronen aufweisen, jedoch im sichtbaren Bereich zu ästhetisch sehr hochwertigen Ergebnissen führt. Da die Hauptbelastung im Bereich der großen Backenzähne liegt, kann diese Art der Vollkeramikkrone bei normaler Verzahnung und Bisssituation sehr gut im Frontzahnbereich oder im Bereich der kleinen Backenzähne eingesetzt werden.
Des Weiteren seien hier die nicht verblendeten Metallkronen und Brücken genannt, die in einem Guss erstellt werden und nur aus Metall sind. Aufgrund des derzeit sehr hohen Goldpreises, macht ein solcher Zahnersatz aus unverblendetem Edelmetall weder optisch noch wirtschaftlich Sinn.


Wie lange halten Kronen und Brücken?

Auch bei einem präzise angefertigten festsitzenden Zahnersatz ist auf eine sorgfältige Mundhygiene zu achten. Es müssen nicht nur die Kronenränder sauber gehalten werden, um damit einer Sekundärkaries vorzubeugen. Es ist auch für eine gesunde parodontale Situation zu sorgen, da andernfalls ein früherer Zahnverlust droht. Schafft es der Patient diese beiden Punkte zu erfüllen, so sollte der Patient über viele Jahre, vielleicht Jahrzehnte, seinen Zahnersatz tragen können.


Welche Nachteile haben Brücken und gibt es Alternativen dazu?

Aufgrund der Konstruktion einer Brücke müssen die dort eingebundenen Zähne zu Brückenpfeilern beschliffen werden. Diese Präparation birgt natürlich auch Risiken, bei denen diese Pfeiler Probleme entwickeln können. Des Weiteren sollte bei der Entscheidung bedacht werden, dass eine Brücke stets über mindestens drei Kaueinheiten geht,  so dass im Falle eines späteren Problemes immer das gesamte Werkstück mit von dem Problem betroffen ist.
Bei einem ausreichend vorhandenem Knochenlager stellt das Implantat eine klare Alternative zur Brückenversorgung dar. Der Vorteil ist neben dem nicht zu verletzenden Nachbarzahn auch die Tatsache, dass hier bei einem auftretenden Problem nur die jeweilige Kaueinheit betroffen ist und nicht ein größerer Bereich über mehrere Zähne hinweg.
Auch wenn die Gesamtkosten für ein Implantat höher und der gesamte Behandlungszeitraum für den Patienten länger ist, sollte aufgrund dieser genannten Vorteile in einem solchen Fall das Implantat mit in Betracht gezogen werden.

Gerne beraten wir Sie bezüglich Ihre eigenen persönlichen Situation bei uns in der Praxis!