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Implantatprothetik - Dr. Christoph Weihe | Oralchirurgische & Zahnärztliche Praxis

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Implantatprothetik

 Allgemeines

Was beinhaltet die Implantatprothetik?

Sämtlicher Zahnersatz, der im Mund an Implantaten befestigt ist, wird diesem Fachbereich zugeordnet.
Sofern das Knochenwiderlager ausreichend ist, können je nach vorhandener Restbezahnung in strategisch wichtigen Positionen Implantate gesetzt werden, um an diesen einen entsprechenden Zahnersatz befestigen zu können.


Welche Art Zahnersatz ist durch Unterstützung von Implantaten möglich?

Es sind eine Vielzahl von verschiedenen, teilweise sehr aufwändigen und komplexen Zahnersatzkonstruktionen denkbar. Welche bei einem Patienten letztlich umgesetzt werden soll, hängt zum einen von den medizinischen Voraussetzungen ab und zum anderen vom Aufwand in zeitlicher, operativer und finanzieller Hinsicht.
Im Folgenden seien ein paar Beispiele genannt, bei denen durch den Einsatz von Implantaten ein für den Patienten wesentlich zufriedenstellenderes Ergebnis im Vergleich zu konventioneller Prothetik erzielt werden kann:

  • Festsitzende implantatgetragene Versorgung im Oberkiefer
    Meistermodell mit Implantataufbauten und Brücken
    Ein im Oberkiefer zahnloser Patient wünscht einen festsitzenden Zahnersatz, da eine Totalprothese bei einem vorliegenden starken Würgereiz, einer schlechteren Geschmackswahrnehmung sowie Problemen bei der Aussprache keinen zufriedenstellenden Zahnersatz darstellt.

    Es wurden im Oberkiefer nach einem umfangreichen Knochenaufbau an sieben strategisch sinnvollen Positionen Implantate gesetzt, um nach mehrmonatiger Einheilzeit durch Brücken einen festsitzenden Zahnersatz eingliedern zu können. Die Zähne sind bei Behandlungsabschluss für den Patienten nicht herausnehmbar. Der Patient kann wie mit eigenen Zähnen kauen und hat durch den nicht abgedeckten Gaumen eine vollständige und natürliche Geschmackswahrnehmung. Um für einen eventuellen späteren Therapiebedarf an die Implantate heranzukommen, werden die Brücken seitens des Behandlers nur provisorisch eingegliedert - was für den Patienten jedoch unrelevant ist.

  • Implantatgetragene, gaumenfreie Teleskoparbeit im Oberkiefer
    Vier Teleskope zur Aufnahme des gaumenfreien Zahnersatzes
    Ein im Oberkiefer zahnloser Patient mit den wie im ersten Beispiel genannten Problemen wünscht aufgrund des hohen Gesamtaufwandes lieber eine herausnehmbare Versorgung, bei der jedoch der Gaumen frei bleibt.

    Nach Setzen von vier Implantaten in entsprechenden Positionen wird eine herausnehmbare hufeisenförmige Prothese angefertigt, die sich auf vier Teleskopen abstützt. Dieser Zahnersatz kann und muss täglich vom Patienten zur Pflege herausgenommen werden. Die Phonetik sowie die Geschmackswahrnehmung sind für den Patienten nun wesentlich zufriedenstellender und durch den freien Gaumen ist zudem kein Würgereiz vorhanden.

  • Ein Patient trägt im Unterkiefer eine Vollprothese und hat aufgrund schlechter anatomischer Voraussetzungen große Probleme mit dem Halt der Prothese an sich, sowie Schwierigkeiten beim Kauen und Abbeißen.

    Unterseite des Zahnersatzes mit Gegenstücken
    Zwei Implantate mit Lokatoren in der Region der Eckzähne im Unterkiefer
    Nach dem Setzen von zwei Implantaten in Region der unteren Eckzähne, wird eine Prothese erstellt, die über sogenannte Lokatoren einen besseren Halt findet.
    Ein solcher Lokator besteht zum einen aus einem Aufbauteil, weches auf das Implantat fest aufgeschraubt wird und zum anderen aus einem auswechselbaren Nylonkäppchen, welches in die Prothese eingearbeitet wird. Da es verschiedene Ausführungen dieses Nylonkäppchens gibt, sind diese für einen Zahntechniker je nach Wunsch des Patienten anpassbar. Ist der Sitz zu schwach, oder ist das Nylonkäppchen nach einigen Jahren ausgeleiert, wird ein Neues und ggf. eines mit stärkerer Friktion gewählt; ist der Halt zu stark und hat der Patient Schwierigkeiten den Zahnersatz heraus zu nehmen, so kann ohne großer Aufwand ein Nylonkäppchen mit leichterer Abzugskraft eingesetzt werden.
    Nach Fertigstellung des so fixierbaren Zahnersatzes ist ein sicherer Halt der Prothese gewährleistet und selbst das Abbeißen von Speisen weitgehend möglich. Auch diese Versorgung kann und muss täglich im Rahmen der häuslichen Zahnpflege herausgenommen werden.

  • Ein Patient verliert aufgrund einer langjährigen Parodontitis im Oberkiefer links die Backenzähne und wünscht eine nicht herausnehmbare Zahnersatzversorgung. Ein horizontal frakturierter Eckzahn wird im Zuge der Behandlung mit in die Versorgung eingebunden.

    festsitzende verblockte Kronen
    Aufgebauter Eckzahn neben zwei Implantataufbauten
    Nach knöcherner Ausheilung der Extraktionswunden kann an die Positionen der kleinen Backenzähne jeweils ein Implantat gesetzt werden, welche nach einer viermonatigen Einheilungszeit durch festsitzende, verblockte Kronen versorgt werden können. Um dem Patienten eine ausreichende Kaufunktion zu gewährleisten, wurde der erste große Backenzahn in Form eines Brückenanhängers mit ersetzt. Ein in diesem Fall komplexer Knochenaufbau konnte somit vermieden werden.

Aufgrund der stets unterschiedlichen Voraussetzungen, welche ein Patient vor einer gewünschten prothetischen Versorgung mit sich bringt, ist eine Gesamtplanung hinsichtlich der Anzahl und Positionen der Implantate sowie der später angefertigte Zahnersatz sehr individuell. Um Ihnen Ihre Fragen hinsichtlich Ihrer eigenen Situation beantworten zu können und um Ihnen eventuelle Alternativen aufzuzeigen, beraten wir Sie gerne ausführlich in unserer Sprechstunde!